Dan Brown: Inferno

So, mal den nächsten Schinken von Dan Brown gelesen. „Da Vinci Code“ & Co. ließen sich ja in der Regel ganz gut an, verworrene, aber nachvollziehbare Storys. Aber was er hier mit dem 2013er „Inferno“ angestellt hat, geht auf keine Kuhhaut. Sein Symbolprofessor und Alleswisser Robert Langdon ist mal wieder unterwegs auf der Jagd nach dem Bösen, diesmal dem absolut Bösen. Heuer mehrheitlich in Norditalien, wo er sehr schön seine kunsthistorischen Wissensbestände an die Leserinnen und Leser bringen kann. Hauptfiguren wechseln mehrmals scheinbar die Seite, am Ende verschlägt es die ganze Sippe nach Istanbul. Auch dort gilt es im Schatten all der Zeugnisse der Zivilisation weiter unerbittlich dem Unhold auf der Spur zu bleiben. Der Ausgang ist dann – wie so oft in diesem Buch – eine eher überraschende Wendung.

Dan Brown hat mal wieder alle seine üblichen Zutaten in den Topf geworfen und gründlich umgerührt. Und dann nochmal. Und noch einmal. Für langweilige Sommertage am Strand mag die Lektüre für diejenigen hingehen, die von Dan Brown bisher verschont geblieben sind oder einfach mal wieder etwas Englisch lesen wollen. Ansonsten eher der fünfte Aufguss der gleichen Suppe.

Ich stell‘ das Buch wieder in die Büchertauschzelle.

Dan Brown: Inferno, engl. Original 2013

This article was written by st

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